Island Urlaubsbilder 2000

Zweiwöchige Rundreise entlang der Ringstraße inklusive Westfjorde. Fahrtstrecke: 3057 km.

Strokkur

beginnt seinen Ausbruch im Thermalgebiet Haukadalur östlich von Reykjavík. In 5 bis 10 minütigen Abständen schießt der Geysir eine bis zu 20 m hohe Fontäne in den Himmel. Seit den Erdbeben im Juni ist auch der 70 m hohe Große Geysir nach jahrzehntelanger Ruhe wieder aktiv geworden.

Strokkur,Island2000
Jökulsárlón

Gletscherlagune des Vatnajökull, des größten Gletschers Europas. Mit Landungsbooten werden hier Fahrten zwischen den Eisbergen unternommen. Wenn sie in dem 2°C kalten Wasser genügend abgeschmolzen sind, treiben sie langsam unter einer Brücke hindurch auf einem kurzen Fluß ins Meer.

Joekulsarlon,Island2000
Die Ringstraße Nr. 1

ist zum größten Teil asphaltiert, es gibt aber doch Abschnitte, in denen der Belag erst einspurig wird und dann ganz endet. Großbereifte Jeeps sind auf diesen Strecken trotzdem mit mehr als den erlaubten 80 km/h unterwegs. Bei einer Begegnung empfiehlt sich eine deutlich geringere Geschwindigkeit, damit die aufgewirbelten Steine nicht so heftig auf die Windschutzscheibe knallen. Mit kreuzenden Schafen ist immer zu rechnen, mit Pferden oder Kühen seltener.

RingstrasseNr1,Island2000
Kochender Schlamm

im Solfatarengebiet von Námaskarð in der Nähe des Sees Mývatn. Schon von weitem macht der Geruch nach faulen Eiern auf diesen Ort aufmerksam. Außer den blubbernden Schlammtöpfen gibt es noch Steinhaufen, aus denen fauchend Dampfwolken austreten. Der Boden ist gelb vom Schwefel, der hier bis 1845 abgebaut wurde.

KochenderSchlamm,Island2000
Víti

Kratersee des Vulkans Krafla nordöstlich des Mývatn. Der 320 m weite und 33 m tiefe See entstand beim Ausbruch von 1724. In der Nähe steht ein Dampfkraftwerk, das mit den vulkanischen Aktivitäten der jüngeren Zeit zu kämpfen hat.

KraterseeViti,Island2000
Leirhnúkur

Solfataren an der aktiven Vulkanspalte der Krafla. Die schwarze Lava im Hintergrund stammt aus dem Jahr 1984. Ein Weg führt durch die Ausbruchsspalte, aus der noch Dampf austritt.

Leirhnukur-Solfataren,Island2000
Lava im Mývatn

Bizarre Formationen, die durch das Aufeinandertreffen von Wasser und Lava entstanden sind. Im Hintergrund einer der wenigen nicht dem Schiffsbau zum Opfer gefallenen Baumbestände. Auch im Bild, aber glücklicherweise gerade nicht direkt vor der Linse: die allgegenwärtigen Mücken und Fliegen, die dem See den Namen geben.

Myvatn-Lava,Island2000
Goðafoss

Hufeisenförmiger Wasserfall von 12 m Höhe westlich des Mývatn. Der Name soll sich aus einem Ereignis im Jahre 1000 herleiten: Nach der Annahme des Christentums hat man hier die alten Götterbilder entsorgt.

Godafoss,Island2000
Papageitaucher

auf den Klippen von Látrabjarg in den Westfjorden. In der 12 km langen und über 400 m hohen Steilwand nisten Tausende von Möwen, Tordalken und Lummen. Die Papageitaucher besiedeln den oberen Rand, wo sie ihre Bruthöhlen anlegen können. Sie lassen Menschen bis auf einen halben Meter herankommen, bevor sie sich kurzerhand von den Klippen stürzen.

Papageitaucher,Island2000
Arnarstapi

Kleines Fischerdorf am Fuße des Stapafell. Über den Wiesen fliegen Unmengen von Küstenseeschwalben. An der Steilküste brüten Seevögel auf Basaltfelsen. Rechts in den Wolken der Gletscher Snæfellsjökull, wo Jules Verne die "Reise zum Mittelpunkt der Erde" beginnen ließ.

Arnarstapi,Island2000

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